Schädlingsbekämpfung Holzschutz Bautenschutz Schädlingsbekämpfung Holzschutz Bautenschutz
BAU + GESUNDHEIT  
 
Holzschutz
Holzschutzarbeiten

Online-Shop
Online-Shop

Schimmelpilze
Schimmelpilze

Echter Hausschwamm
Echter Hausschwamm

Feuchtigkeitssperren
Feuchtigkeitssperren

Schädlingsbekämpfung
Schädlingsbekämpfung


Zur Eingangsseite
Anfrageformular
Email senden
Impressum
AGB

Lesezeichen setzen
Seite ausdrucken
Seite empfehlen
Seite verlinken
Als Startseite

Taucher-Ausrüstung
 

Holzschutzarbeiten

Holzwurmbekämpfung nach DIN 68800, auch giftfrei

Der Gemeine Holzwurm oder Gemeiner Nagekäfer (Anobium punctatum) ist eine Art der Nagekäfer. Seine Larve wird landläufig auch Holzwurm genannt.

Die ausgewachsenen Käfer werden etwa 2,5 bis 5 Millimeter lang. In der freien Natur findet man sie sehr selten, dann vor allem an trockenem Laub- und Nadelholz, häufig unter Efeu.

Die Larven des Nagekäfers befallen verbautes, also kein frisches Holz (Totholzschädling). Aus dem in Holzspalten und Rissen abgelegten Ei schlüpft die Larve und frisst sich durch das Frühholz, das Spätholz wird verschont und bleibt lamellenartig stehen. Nach mehreren Wachstumszyklen verpuppt sich die ausgewachsene Larve. Nach seiner Wandlung (Metamorphose) schlüpft ein geschlechtsreifer Käfer aus der Puppe, der einen Kopulationspartner sucht. Die Ausfluglöcher sind rund und haben einen Durchmesser von 1-2 mm. Nach erfolgter Befruchtung legt das Nagekäferweibchen seine Eier in Ritzen, Spalten und Gänge des Holzes. Hier setzt sich dann der Zyklus weiter fort. Die Entwicklungszeit der Larve dauert 1–8 Jahre; der schlüpfende Käfer legt seine Eier gern in das Holz, in dem er selbst aufgewachsen ist.

Der Nagekäfer ist grundsätzlich flugfähig und kann sich fliegend neue Eiablageplätze suchen. Der Fraß konzentriert sich auf das Splintholz, Kernholz wird nur selten angegriffen. Sind die Larven aktiv, erkennt man das an herausquellendem Holzmehl. Legt man schwarzes Papier oder Ähnliches unter die betroffenen Stelle, sieht man bei Befallsaktivität nach wenigen Tagen Holzmehl auf dem Papier (Fraßpausen berücksichtigen).

Die Larve des Nagekäfers benötigt eine Mindestholzfeuchtigkeit von mehr als 10 % und bevorzugt kühlere Orte — deshalb tritt er in zentralbeheizten Räumen nur selten auf. Kritische Bereiche sind feuchte Räume oder dort wo Bodenkühle/-feuchte auftreten kann. Der Befall ist im Gegensatz zum Befall durch den Hausbock nicht an ein Maximalalter des Holzes gebunden. Der Holzwurm kann also durchaus auch jahrhunderte altes Holz befallen.

(verändert nach: de.wikipedia.org/wiki/Holzwurm, der Artikel steht samt Angabe von Autoren und Historie unter GNU-FDL, kann gemäß den Bedingungen dieser Lizenz weiterverwendet und hier direkt bearbeitet werden)

Verdacht auf Holzwurm? Nutzen Sie unseren kostenlosen Beratungsservice >>>

Fragen und Kontakt
info@baugesundheit.de

zurück nach oben